4. Oktober 2012

» Und Geduld…

Und lernen geduldig zu sein, mit der Idee und der Wolle und vorallem mit sich selbst. Irgendwo anfangen, mit Kreisen und Farben und der Unsicherheit, ob das so wird, wie man sich das vorgestellt hat. Die Farben hinterfragen, den ersten Versuch verwerfen, reduzieren und nochmal von vorne anfangen. Mit kleinen gelben Kreisen, die Masche für Masche, Runde für Runde wachsen. Anfangen die Teile zusammenzufügen, zählen, messen. Sich über die Fortschritte freuen und anfangen mühsam die losen Fäden zu vernähen – bis man doch lieber wieder neue Kreise häkelt, im Auto, im Zug, auf dem Sofa.

Und im Sommer alles in Kisten packen und sich beim Auspacken der Decke freuen und wundern zugleich. Kiste für Kiste nach der Wolle durchwühlen, bis irgendwann nur aufgeben und abwarten hilft. Bis man sie zufällig wieder findet und sich draußen so langsam der Herbst ankündigt. Irgendwo wieder einen Anfang finden, ausprobieren, Fehler machen, nachlesen, weil man plötzlich gar nicht mehr weiß, wie das ging, mit den Kreisen und den Runden… Und sich zwischendrin einkuscheln, weil sie dafür schon reicht und die Fäden nicht stören. Und sich vielleicht doch auch ein klein wenig auf den Winter freuen…

Danke an Rosa für die wunderbare Anleitung!

* Pacha Massive – For all good things we’ll have to wait

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23. September 2012

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Jeder Mensch ist ein Künstler
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere “verantwortlich” zu sein. Tu es aus Liebe.
Mach viele Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache viel.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein, sei frei.
Segne dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.
(Joseph Beuys)

A fine frenzy – Lost things

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23. März 2011

» Lasereulenskizzenbuch

Neben den Holzbroschen konnte ich beim Laserworkshop auch einige Buchcover aus Graupappe und wunderschönem Naturkarton schneiden und gravieren. Gestern bin ich endlich dazu gekommen ein erstes Buch daraus zu machen. Der Rücken ist mit einem kleinen Stück Buchleinen verkleidet und da der Naturkarton nicht allzu dick ist, ist das Buch schön leicht und flexibel geworden. Und da ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr wieder etwas mehr zu zeichnen, werde ich es vielleicht als neues Skizzenbuch verwenden…

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21. März 2011

» Wohnzimmerkonzertglück: Rue Royal @ Motoki

Mit Sicherheit ein Highlight der letzten Woche: Rue Royal und damit mein erster Konzertbesuch im Motoki Wohnzimmer. Auf gemütlichen Sofas zurücklehnen, alles um sich herum vergessen und in der wunderbaren Musik des Duos versinken. Danke Nicki!

Hier kann man ein wenig reinhören. Und wer mag, was er hört: die wunderschönen, handgemachten CDs kann man hier erstehen.

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20. März 2011

» .


‚Heart for Japan‘ © Design by Delphine Perrot, 2011

http://itsnotmuch.co.uk
http://www.tokyohackerspace.org/en/japan-in-crisis

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13. März 2011

» Broschen Gewinner




Ich muss sagen, ihr habt mich mit all den tollen Kommentaren total umgehauen – im Urlaub schon, als ich ab und zu mal reingeschaut habe und nun auch nochmal beim erneuten Durchgehen fürs Verlosen (das übrigens aufgrund von anhaltendem Jetlag & Sonntagsträgheit diesmal digital durchgeführt wurde). Ein riesengroßes Dankeschön dafür!

Und nun will ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen: Angesichts der vielen Kommentare und einer überraschenden Ausgeglichenheit bei den Favoriten, habe ich mich entschlossen doch ein paar mehr zu verlosen – genauer gesagt drei: von jedem Motiv eine.

Also herzlichen Glückwünsche…
… und eine Eule gehen an Lille
… und ein Fuchskopf gehen an Frau Wahn
… und ein Komplettfuchs gehen an Kiki

 

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19. Februar 2011

» Eine Pause & eine Verlosung

Holz Broschen lasern
Holz Broschen

Viel gäbe es zu berichten aus der letzten Woche, doch zu einem ausführlichen Wochenrückblick reicht die Zeit leider nicht mehr. Zu viel ist noch zu tun bevor es morgen in den Flieger geht. Nach Kaffee & Kuchen sind die Katzen heute schon in ihr wunderbares Urlaubsquartier gezogen. Nun heißt es packen und hoffen, dass ich nichts Wichtiges vergessen habe.

So ganz sang und klanglos wollte ich mich dann aber auch nicht ins Warme davon schleichen. Und so verabschiede ich mich mit einem kleinen Eindruck vom Laserworkshop, der in den letzten Tagen in der Dingfabrik stattgefunden hat – und einer kleinen Verlosung: Eine dieser Holzbroschen gibt es zu gewinnen, hinterlasst einfach bis zum 9. März ein Kommentar und gebt an, welche der 3 Varianten ihr gerne hättet, falls ihr gewinnt.

So, weiter geht’s mit dem Packen. Machts gut & bis bald!

Und vielleicht gibt es hier ja doch auch mal aus der Ferne was zu lesen – wer weiß…

 

Lykke Li – I’m good, I’m gone

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30. Januar 2011

» Bioplastik DIY

Bioplastik Lampenschirm DIY

Schon vor längerer Zeit bei Nadja entdeckt, habe ich es nun endlich mal ausprobiert: Bioplastik! Das fantastische Rezept stammt u.a. von Jay, der dazu letztes Jahr einen Bioplastik Workshop in der Open Design City veranstaltet hat.


Bioplastik Lampenschirm DIY
Bioplastik-Matsche aus 350ml Wasser, 50ml Essig und 75g Speisestärke.


Bioplastik Lampenschirm DIY
Gut in den Stoff einkneten.


Bioplastik Lampenschirm DIY
Über den eingeölten Papierkorb ziehen und überstehenden Stoff abschneiden.


Ich habe das Rezept, das ihr bei Nadja findet, halbiert und das Glyzerin (wie für den Lampenschirm beschrieben) weggelassen – und hätte am Ende trotzdem noch mindestens genug Bioplastikmatsche für 30 Partyhüte gehabt. Die Speisestärke habe ich erstmal mit einem kleinen Teil des Wasser zu einer homogenen Suppe verrührt und anschließend mit dem restlichen Wasser und dem Essig aufgekocht, dann knapp 10 min köcheln lassen und immer wieder gerührt, damit keine Klumpen entstehen.

Der Partyhut war schon nach ca. 10 Stunden durchgetrocknet – beim Lampenschirm hat es etwa 24 Stunden gedauert. Nun muss ich mir nur noch ein Gestell suchen oder selber bauen, denn ich glaube, der Schirm würde ganz ausgezeichnet auf meinen Beton-Lampenfuß passen.

Achtung: nicht wasserfest!



* Gehört: Pomplamoose – September (Cover)

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16. Januar 2011

» Süßspeisen-Quartett: Oma’s Kirschenmichel Rezept

Oma's Kirschenmichel

Die liebe Caro hat absolut recht: diesen feinen Auflauf könnte man jede Woche essen. Einfach köstlich – daher kann ich euch das Rezept auf keinen Fall vorenthalten:

Man braucht (für 2-3 Portionen):
250g entkernte Kirschen
3 alte Brötchen
1/4 l Milch
50g Butter
50g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
ein paar gehobelte Mandel

Und so geht’s:
Brötchen in kleine Würfel schneiden, mit der lauwarmen Milch übergießen und ein paar Minuten einweichen lassen.

In einer Schüssel Butter, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Salz, Zimt und Backpulver schaumig schlagen.

Die eingeweichten Brötchenwürfel dazu geben und untermischen. Die entkernten Kirschen abtropfen lassen und ebenfalls unterrühren.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse ziehen.

Die Auflaufform mit Butter einfetten, die Masse in die Auflaufform geben und mit ein paar gehobelten Madeln bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170° Grad ca. 50 Minuten backen.

Wer’s süßer mag, kann anschließend noch etwas Puderzucker drüber streuen.

Bon appétit!

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28. Dezember 2010

» Der gestrickte Laden – Berlin

Der gestrickte Laden No3 - Berlin
Der gestrickte Laden No3 - Berlin
Der gestrickte Laden No3 - Berlin

Wunderschön umstrickte Lampen, Vasen, dicke Taschen, Halswärmer und Mützen – der gestrickte Laden in Berlin war wirklich einen Besuch wert. Alles so schön groß und grobmaschig gestrickt, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Wer in Berlin ist, hat noch bis zum 29.01.2011 die Gelegenheit reinzuschauen.

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